{"id":952,"date":"2026-03-29T12:46:41","date_gmt":"2026-03-29T12:46:41","guid":{"rendered":"https:\/\/gigers.com\/blog\/?p=952"},"modified":"2026-03-29T12:47:02","modified_gmt":"2026-03-29T12:47:02","slug":"warum-moodle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gigers.com\/blog\/warum-moodle\/","title":{"rendered":"Warum Moodle?"},"content":{"rendered":"<p>In &#8222;<a href=\"https:\/\/zenodo.org\/records\/18022163\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Digitale Lernplattformen in der Volksschule<\/a>&#8220; beschreiben Beat D\u00f6beli und seine Mitautoren die Auswirkungen der Nutzung von Lernplattformen auf den Unterricht. Dabei wird auch Moodle (S. 43) mehrmals erw\u00e4hnt. Da Moodle gem\u00e4ss den Autoren jedoch &#8222;vorwiegend in den Hochschulen eingesetzt&#8220; wird (S. 39), verzichtet der Bericht auf eine n\u00e4here Beschreibung der Plattform, obwohl es sich dabei um das weltweit am h\u00e4ufigsten eingesetzte Learning Management System (LMS) handelt. Stattdessen werden im Kapitel 5.5 die Plattformen Microsoft Teams for Education (weit verbreitet an den Volksschulen der Schweiz), LearningView (eine Eigenentwicklung der PH Schwyz) und das seit 2020 eingestellte educanet\u00b2 vorgestellt. Insbesondere bei der letztgenannten Plattform ist schwer nachvollziehbar, weshalb diese Aufnahme in die Publikation gefunden hat, richtet sich diese doch an Entscheidungstr\u00e4ger (S. 6).<\/p>\n<p>Ausserdem f\u00e4llt auf, dass alle drei Plattformen auf dem sogenannten &#8222;closed-source&#8220;-Modell beruhen. Diese eingeschr\u00e4nkte Sichtweise wird durch eine Argumentation untermauert, welchen kommerziellen Anbietern attestiert, agiler und effizienter agieren zu k\u00f6nnen als staatlichen. So werden \u00f6ffentliche Werkzeuge als &#8222;kaum bekannt, weniger benutzerfreundlich &#8230; oder schlicht ungewohnt im Vergleich zu etablierten L\u00f6sungen&#8220; beschrieben (S. 99) und im Vergleich wird staatlich entwickelten L\u00f6sungen geringere Kompetenzen und Anreize f\u00fcr Innovation nachgesagt (ebenfalls S. 99). Auch wenn Aussagen wie Lehrpersonen beklagten, &#8222;Dass staatliche L\u00f6sungen zu wenig nutzungsfreundlich seien&#8220; (S. 103) als Drittaussagen portiert werden, k\u00f6nnen diese in einem schulischen Umfeld durch den Bericht bestehende Vorurteile verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Dabei f\u00fchrt die Publikation durchaus starke Argumente zur Problematik des Einsatzes kommerzieller Plattformen an. Dazu geh\u00f6ren Lock-in Effekt (S. 17), Enshittifaction (S. 35), Datenschutz (S. 57), keine oder fehlende Anpassung an lokale Gegebenheiten (S. 50) und Preiserh\u00f6hungen (S. 93).<\/p>\n<p>Gerade weil Moodle in den Volksschulen der Schweiz noch wenig Verbreitung gefunden hat, der Einsatz im Ausland aber durchaus zeigt, dass die Plattform sich auch f\u00fcr diese Schulstufe eignet und die Entwicklung in den letzten Jahren sehr dynamisch verl\u00e4uft &#8211; im Bericht wird unter anderem mebis erw\u00e4hnt (S. 40) [Anm. unterdessen ByCS] , soll hier anhand der im Bericht verwendeten Systematik detailliert auf die Plattform Moodle eingegangen werden und die dort fehlenden Informationen erg\u00e4nzen.<\/p>\n<h2>Charakterisierung von Moodle (nach der Systematik von D\u00f6beli, S.\u00a0 44f.)<\/h2>\n<h3>P\u00e4dagogische und inhaltliche Perspektive<\/h3>\n<p><strong>Bildungsspezifit\u00e4t:<\/strong> Moodle wurde 2002 von Martin Dougiamas f\u00fcr den E-Learning Einsatz entwickelt und kann durch zahlreiche Plugins erweitert werden. Unterdessen gibt mit Moodle Workplace auch einen kommerziellen Ableger f\u00fcr Unternehmungen, das Augenmerk verschiebt sich aber zunehmend auch in Richtung Volksschule.<\/p>\n<p><strong>Unterst\u00fctzung von Lehr- und Lernszenarien:<\/strong> Moodle (Modular Object-Oriented Dynamic Learning Environment) unterst\u00fctzt verschiedenste Lehr- und Lernszenarien. Diese k\u00f6nnen durch die vorhandenen Erweiterungen weiter verfeinert werden. Solche Anpassungen k\u00f6nnen auch von Einzellehrpersonen durchgef\u00fchrt werden (siehe weiter unten: Moodle Community).\u00a0In den Standardeinstellungen ist Moodle jedoch vor allem ein Werkzeug, mit denen Lehrpersonen die Lernt\u00e4tigkeit der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler organisieren.<\/p>\n<p><strong>Erstellung von Lerninhalten:<\/strong> F\u00fcr das Erstellen von Lerninhalten ben\u00f6tigt man die entsprechende Berechtigung. Lernende k\u00f6nnen Inhalte standardm\u00e4ssig via Module wie Forum, Wiki und Datenbankaktivt\u00e4ten publizieren. Technisch ist es aber auch m\u00f6glich, Lernenden alle Berechtigungen zu erteilen, \u00fcber die auch Lehrende verf\u00fcgen (auch wenn das selten geschieht).<\/p>\n<p><strong>Adaptierbarkeit von Lerninhalten:<\/strong> F\u00fcr die Anpassung von Lerninhalten gelten die gleichen Voraussetzungen wie f\u00fcr das Erstellen von Lerninhalten.<\/p>\n<p><strong>Teilbarkeit von Lerninhalten:<\/strong> Lerninhalte werden in Moodle in Kursen organisiert. Diese und Teile davon k\u00f6nnen in Moodle geteilt und auch extern weitergegeben werden.<\/p>\n<h3>Bildungspolitische Perspektive<\/h3>\n<p><strong>Curriculare Passung:<\/strong> Da die Inhalte von Moodle von den Benutzenden selbst erstellt werden, ist die Passung davon abh\u00e4ngig, wie gut der Lehrplan inhaltlich abgebildet wird. Technisch ist es m\u00f6glich, die Kompetenzen des Lehrplans in Moodle zu hinterlegen, dies scheitert jedoch daran, dass der Import des Lehrplans 21 von den Verantwortlichen technisch erschwert wird.<\/p>\n<p><strong>Qualit\u00e4tspr\u00fcfung:<\/strong> Die inhaltliche Qualit\u00e4tspr\u00fcfung muss durch die Personen gew\u00e4hrleistet werden, die Materialien zu Verf\u00fcgung stellen, auch wenn es unterdessen Lehrmittelverlage oder P\u00e4dagogische Hochschulen gibt, die Materialien f\u00fcr Moodle zu Verf\u00fcgung stellen. Die technische Qualit\u00e4t wird durch den Anbieter (Institution, SaaS) gew\u00e4hrleistet. Rechtlich liegt die Verantwortung bei den Betreibenden.<\/p>\n<p><strong>Nutzungsvorgabe\/-empfehlungen:<\/strong> Auf der Volksschulstufe der Deutschschweiz wird Moodle punktuell eingesetzt. Es gibt keine allgemeinen Vorgaben oder Empfehlungen.<\/p>\n<p><strong>Daten-Souver\u00e4nit\u00e4t:<\/strong> Wenn Moodle lokal betrieben wird, l\u00e4sst sich die Nutzung der Daten vollst\u00e4ndig kontrollieren. Mit der <a href=\"https:\/\/moodlebox.net\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MoodleBox<\/a> gibt es sogar die M\u00f6glichkeit, Moodle komplett ohne Internetanbindung zu verwenden.<\/p>\n<h3>Technische Perspektive<\/h3>\n<p><strong>Instanziierung:<\/strong> Da Moodle quelloffen ist und frei verwendet werden darf, kann die Plattform lokal, regional und national betrieben werden. Moodle kann von einer einzelnen Lehrperson ebenso auf einem Server aufgesetzt werden, wie auf Instanzen, die Hundertausende (z.B. ByCS, Open University) oder Millionen (Betreiber in China) von Nutzern umfassen.<\/p>\n<p><strong>Lizenzierung:<\/strong> Moodle ist Open Source und kann damit von allen, welche \u00fcber das technische Wissen verf\u00fcgen angepasst und weiterentwickelt werden.<\/p>\n<p><strong>Interoperabilit\u00e4t:<\/strong> Moodle verf\u00fcgt \u00fcber mehrere Interoperabilit\u00e4tsstandards wie SCORM, LTI und xAPI sowie verschiedene Import- und Exportformate z.B. f\u00fcr das Testmodul. Ausserdem k\u00f6nnen weitere Schnittstellen durch Plugins geschaffen werden (Produkte von Microsoft, Google, &#8230;).<\/p>\n<h3>Rechtliche Perspektive<\/h3>\n<p><strong>Datenschutz:<\/strong> Moodle erf\u00fcllt die Vorgaben der DSGVO. Wo die Datenspeicherung stattfindet, entscheiden die Betreibenden.<\/p>\n<p><strong>Barrierefreiheit:<\/strong> Moodle legt grossen Wert auf Barrierefreiheit. Wie gut diese im konkreten Fall umgesetzt wird, h\u00e4ngt aber stark von den von Lehrpersonen erstellten Inhalten ab.<\/p>\n<h2>Moodle Community<\/h2>\n<p>Moodle zeichnet sich nicht nur durch die technische Offenheit aus, sondern verf\u00fcgt auch \u00fcber eine \u00e4usserst aktive Gemeinschaft, welche Moodle nicht durch technisch, sondern dessen Einsatz auch didaktisch und p\u00e4dagogisch weiterentwickelt.<\/p>\n<p>So gibt es verschiedenste j\u00e4hrliche Zusammenk\u00fcnfte von der lokalen bis auf die internationale Ebene. Regional f\u00fchrt beispielsweise der Kanton St. Gallen j\u00e4hrlich ein <a href=\"https:\/\/zitbox.ch\/events\/moodle-barcamp-2026\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Barcamp<\/a> und einen <a href=\"https:\/\/zitbox.ch\/events\/moodle-impuls-2027\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Moodle-Impuls<\/a> durch. Im Kanton Z\u00fcrich finden Online-Treffen \u00fcber den <a href=\"https:\/\/dlh.zh.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Digital Learning Hub Sek II<\/a> statt. National und international werden j\u00e4hrlich mehrere MoodleMoots veranstaltet. Und im DACH-Raum trifft sich jeden Donnerstagabend die <a href=\"https:\/\/bildung.social\/@Bot_Moodlebande\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Moodlebande<\/a>, ein durch Private organisierter Online-Austausch, an dem eine breite Palette von Fragen diskutiert und Neuentwicklungen vorgestellt werden.<\/p>\n<p>Auch Moodle selbst bietet mit <a href=\"https:\/\/moodle.org\/course\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Foren<\/a> in verschiedenen Sprachen eine wertvolle Austauschm\u00f6glichkeit an, bei der Fragen meist sehr wohlwollend und grossen Engagement von meist Freiwilligen beantwortet und diskutiert werden. Dabei k\u00f6nnen insbesondere mit Moodle noch nicht so vertraute Personen von teilweise mehr als 20-j\u00e4hriger Erfahrung von Expertinnen und Experten profitieren.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist es auch m\u00f6glich, Entwickler direkt zu kontaktieren. Sei dies \u00fcber das entsprechende <a href=\"https:\/\/moodle.atlassian.net\/jira\/software\/c\/projects\/MDL\/issues?jql=project%20%3D%20MDL%20ORDER%20BY%20created%20DESC\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jira-Board<\/a> oder bei <a href=\"https:\/\/moodle.org\/local\/plugins\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Plugins<\/a> meist \u00fcber Github.<\/p>\n<h2>Moodle aus pers\u00f6nlicher Sicht<\/h2>\n<p>Mein erster Kontakt mit Moodle fand 2004 im Rahmen einer Weiterbildung an der FHNW statt. Seit 2007 setze ich Moodle im Unterricht ein.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend viele Systeme im Laufe dieser langen Zeit entwickelt wurden und auch wieder verschwanden, hat sich Moodle als zuverl\u00e4ssige Konstante erwiesen, die nachhaltig (Aufwand f\u00fcr Lehrperson) eingesetzt werden kann und sich den Anforderungen eines sich ver\u00e4ndernden und weiterentwickelnden Unterrichts gut angepasst hat.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gab es zwischendurch seitens von Moodle Entwicklungen, welche sich im Nachhinein als Fehler erwiesen, durch den engen Kontakt mit den Nutzenden und die Beitr\u00e4ge vieler Freiwilliger wurden viele davon aber meist in relativer kurzer Zeit wieder korrigiert oder konnten durch lokale Anpassungen abgefedert werden.<\/p>\n<p>Was ich aber an Moodle am meisten sch\u00e4tze, ist die M\u00f6glichkeit, meine p\u00e4dagogischen Vorstellungen in Moodle weitgehend umsetzen zu k\u00f6nnen, ohne dass mich das System in wesentlichen Aspekten einschr\u00e4nkt. Denn wenn einmal eine entsprechende technische Voraussetzung fehlt, dann kann diese \u00fcber ein bestehendes Plugin nachger\u00fcstet oder durch den Einsatz von relativ wenig Code im Frontend erm\u00f6glicht werden. Gerade dieser Aspekt gewinnt mit der Entwicklung von KI-Sprachmodellen, die in Bezug auf Programmierung immer leistungsf\u00e4higer werden, an Bedeutung.<\/p>\n<h2>Die Zukunft<\/h2>\n<p>Das Betreiben einer Moodle-Instanz wird auch in Zukunft an technisches Wissen gebunden bleiben, weshalb Schulen entweder auf einen externen Anbieter zur\u00fcckgreifen oder das dazu notwendige Wissen intern aufbauen sollten.<\/p>\n<p>P\u00e4dagogisch \u00f6ffnet der Einsatz von Moodle in Kombination mit zunehmend besseren Modellen des maschinellen Lernens M\u00f6glichkeiten, deren Ans\u00e4tze aktuell an innovativen Schulen bereits im Einsatz aber bei weitem noch nicht ausgesch\u00f6pft sind. Diese gehen weiter dar\u00fcber hinaus, was mit Learnings Analytics und Datafication aktuell eher kritisch gesehen und vielleicht in Dialogen von Lernenden mit grossen Sprachmodellen nie perfekt umzusetzen sein wird.<\/p>\n<p>Als Lehrperson m\u00fcssen wir uns zunehmend die Frage stellen, inwieweit es unser Vorstellungsverm\u00f6gen ist, welches uns darin einschr\u00e4nkt, Lernszenarien erfolgreich mit Lernenden umzusetzen. Anpassbare Plattformen wie Moodle werden uns dabei in Zukunft kaum mehr einschr\u00e4nken, weil es immer einfacher wird, technische H\u00fcrden zu \u00fcberwinden und umgangssprachlich formulierte Vorstellungen programmtechnisch umzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In &#8222;Digitale Lernplattformen in der Volksschule&#8220; beschreiben Beat D\u00f6beli und seine Mitautoren die Auswirkungen der Nutzung von Lernplattformen auf den Unterricht. Dabei wird auch Moodle (S. 43) mehrmals erw\u00e4hnt. Da Moodle gem\u00e4ss den Autoren jedoch &#8222;vorwiegend in den Hochschulen eingesetzt&#8220; wird (S. 39), verzichtet der Bericht auf eine n\u00e4here Beschreibung der Plattform, obwohl es sich &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/gigers.com\/blog\/warum-moodle\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eWarum Moodle?\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-952","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gigers.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/952","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gigers.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gigers.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gigers.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gigers.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=952"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/gigers.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/952\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":960,"href":"https:\/\/gigers.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/952\/revisions\/960"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gigers.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=952"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gigers.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=952"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gigers.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=952"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}