{"id":49,"date":"2017-02-05T12:14:37","date_gmt":"2017-02-05T12:14:37","guid":{"rendered":"http:\/\/gigers.com\/blog\/?p=49"},"modified":"2024-06-24T17:32:49","modified_gmt":"2024-06-24T17:32:49","slug":"ein-blick-zurueck-code-yourself","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gigers.com\/blog\/ein-blick-zurueck-code-yourself\/","title":{"rendered":"Ein Blick zur\u00fcck: Code yourself!"},"content":{"rendered":"<p>Code yourself! ist ein auf Coursera angebotener Kurs, welcher Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in die Programmierung mit Scratch einf\u00fchrt. Allerdings ist der Kurs so gut gemacht, dass er sich auch f\u00fcr Lehrpersonen eignet, die sich im Hinblick auf den Lehrplan 21 entsprechende informatorische Konzepte aneignen wollen.<\/p>\n<p>Kurs:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.coursera.org\/learn\/intro-programming\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.coursera.org\/learn\/intro-programming<\/a><\/p>\n<p><strong>Scratch nutzt Blockbefehle<\/strong><\/p>\n<p>Scratch wurde vom MIT bereits 2007 entwickelt und in der Schweiz sicher ab 2008 erfolgreich im Unterricht eingesetzt. Mit verantwortlich f\u00fcr den anhaltenden Erfolg der Programmiersprache d\u00fcrfte der Umstand sein, dass Teile des Computerprogrammes nicht von Hand geschrieben werden m\u00fcssen, sondern aus sogenannten Blockbefehlen zusammengesetzt werden k\u00f6nnen:<\/p>\n<figure id=\"attachment_50\" aria-describedby=\"caption-attachment-50\" style=\"width: 174px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-50\" src=\"https:\/\/gigers.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/scratch.jpg\" alt=\"Beispiel eines Scratchprogramms\" width=\"174\" height=\"169\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-50\" class=\"wp-caption-text\">In Scratch k\u00f6nnen vorgefertigte Befehle verwendet werden.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Damit wird insbesondere das Entstehen von Programmen verhindert, welche aufgrund von Tippfehlern nicht funktionieren.<\/p>\n<p>Ein weiterer Vorteil von Scratch ist, dass die Programmiersprache von Anfang an im Hinblick auf Animationen und Computerspiele entwickelt wurde. Zum Erfolg tr\u00e4gt sicherlich auch bei, dass Codebeispiele problemlos ver\u00f6ffentlicht werden k\u00f6nnen. Dadurch ist eine &#8222;Programmierszene&#8220; entstanden, in welcher aufbauend auf Versuchen anderer, Programme laufend weiterentwickelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Scratch:\u00a0<a href=\"https:\/\/scratch.mit.edu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/scratch.mit.edu<\/a><\/p>\n<p><strong>Der Kurs beginnt ganz am Anfang<\/strong><\/p>\n<p>Die Kursverantwortlichen f\u00fchren schrittweise in die Bedienung von Scratch ein. Schon mit wenigen Befehlen k\u00f6nnen erste Aufgabenstellungen erfolgreich gel\u00f6st werden. Dabei kommen aber informatorische Konzepte keineswegs zu kurz, denn diese werden gezielt durch entsprechende Programmieraufgaben provoziert.<\/p>\n<p><strong>Der Kurs setzt auf Spiele<\/strong><\/p>\n<p>In vielen Anf\u00e4ngerkursen wird erst einmal vermittelt, wie ein K\u00e4fer oder eine andere Figur \u00fcber den Bildschirm bewegt werden kann. Anschliessend m\u00fcssen dann komplexere Bewegungsmuster programmiert werden, wodurch Teilnehmende nicht nur durch den zunehmenden Schwierigkeitsgrad frustriert werden, sondern bald auch durch die grunds\u00e4tzlich gleichbleibenden Aufgabentypen Langeweile entwickeln.<\/p>\n<p>Nicht so in &#8222;Code Yourself!&#8220;. In diesem Kurs werden wichtige Konzepte anhand bekannter und beliebter Spielideen aufgebaut. So lernen die Kursteilnehmenden z.B. wie ein &#8222;Zombie and Flowers&#8220;-Clone erstellt werden kann. Die eigentlichen Programmierbefehle dazu sind einfach, die dahinterliegenden Konzepte nicht. Denn die Beispiele nutzen die St\u00e4rken der Programmiersprache Scratch gezielt, um motivierende Herausforderungen anzubieten.<\/p>\n<p><strong>Lehrplan 21<\/strong><\/p>\n<p>Die im vorgestellten Kurs angebotenen Inhalte decken einen grossen Teil der informatorischen Bildung ab, wie sie im Lehrplan 21 gefordert wird. F\u00fcr interessierte Lehrpersonen gibt es deshalb &#8211; einmal abgesehen von der Kurssprache Englisch &#8211; keinen Grund, sich nicht auf den Kurs einzulassen. Dies insbesondere auch deshalb, weil die gezeigten Beispiele nicht nur direkt im Unterricht eingesetzt werden k\u00f6nnen (und dies mit minimal notwendigen Anpassungen), sondern auch deshalb, weil der motivierende Kurs schlichtweg einfach viel Freue bereitet.<\/p>\n<p>Lehrplanmodul &#8222;Medien und Informatik&#8220;:\u00a0<a href=\"https:\/\/tg.lehrplan.ch\/index.php?code=b|10|0&amp;la=yes\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/tg.lehrplan.ch\/index.php?code=b|10|0&amp;la=yes<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Code yourself! ist ein auf Coursera angebotener Kurs, welcher Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in die Programmierung mit Scratch einf\u00fchrt. 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